Stellungnahme der HANNOVERANER zur Wasserstadt Limmer

PRESSEMITTEILUNG vom 24.06.2018

Stellungnahme der Wählergemeinschaft DIE HANNOVERANER zur Wasserstadt Limmer:

Die Wählergemeinschaft DIE HANNOVERANER (WDH) hält eine Stadtbahn-Anbindung der Wasserstadt Limmer für wichtig.

Eine gute Anbindung/Erreichbarkeit der Wasserstadt würde zwar auch durch Busverkehr erzielt, setzt aber den neuen Stadtteil als Randzone qualitativ zurück.

Die Wasserstadt ist Stadt und Region noch nicht einmal einen eigenen Stadtbahnanschluss wert, ist die Botschaft, die dabei bei den (zukünftigen) Bewohnern ankommt und auch so verstanden wird.

Wie soll, vor diesem Hintergrund, der wachsenden Stadtbevlkerung der Umstieg vom Individualverkehr zum ÖPNV schmackhaft gemacht werden?

Die Wohnungskäufer der Wasserstadt – darunter sehr wahrscheinlich auch viele junge Familien – haben sich darauf verlassen, dass sie eine Immobilie in einem Wohngebiet mit guter ÖPNV (in diesem Fall Stadtbahn) Anbindung erwerben.

Natürlich können auch wir HANNOVERANER die Argumente nachvollziehen, die gegen eine Stadtbahn-Anbindung der Wasserstadt sprechen (zu wenig Fahrgäste/ dadurch zu unwirtschaftlich/ deswegen keine Förderung).

Ein gut ausgebauter ÖPNV gehört unserer Meinung nach jedoch mit zur Daseinsvorsorge. Der Nahverkehr muss attraktiv sein und bleiben. Nur so wird man mehr und mehr Bürger überzeugen können, vom eigenen PKW auf den ÖPNV umzusteigen.

Eine Bus-Anbindung (ohne entsprechende Stadtbahn Anbindung) der Wasserstadt Limmer wäre in diesem Fall lediglich eine Art schlechte “Notlösung”.

Die Wählergemeinschaft DIE HANNOVERANER (WDH) spricht sich vor diesem Hintergrund ganz klar für eine Stadtbahn Anbindung der Wasserstadt Limmer aus.

Um eine Stadtbahn Anbindung der Wasserstadt auch ohne Zuschuss vom Land noch realisieren zu können, sollten Stadt und Region Hannover sich die Kosten teilen. (Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt! Auch wenn es wirtschaftlich nicht unbedingt sinnvoll sein mag. Aber bei Themen wie Daseinsvorsorge und gute ÖPNV Anbindung sollte man nicht immer nur “auf’s Geld schauen”…!)

Die HANNOVERANER Fraktion in der Regionsversammlung wird sich jedenfalls mit ihren Stimmen soweit möglich dafür einsetzen.

Zusammenfassend kann man sagen:
Die Bürgerinnen und Bürger der Wasserstadt Limmer dürfen nicht “im Regen stehen gelassen” werden!
Es muss und es wird eine Lösung im Sinne der Anwohner gefunden werden. Da sind wir optimistisch.

Jens Böning
Vorsitzender DIE HANNOVERANER
Fraktionsvorsitzender Regionsfraktion

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